14. Juni 2022 Forschung, Krankenhaus und Gesundheitswesen, Produkte und Services

Für mehr digitale Innovationen im Gesundheitswesen

Katharina Mottyll
Team strategische Kommunikation

Die drei großen Herausforderungen des Gesundheitswesens sind: der demografische Wandel, der Fachkräftemangel und die Kostenexplosionen in den Kliniken.

Digitale Innovationen können helfen, diesen wirksam zu begegnen. Ob elektronische Gesundheitsakte, digitale Dienstplanung, diverse Gesundheits-Apps zur Messung verschiedener Daten oder Video-Sprechstunde. Dies sind nur wenige Beispiele von vielen innovativen Technologien, die den Arbeitsalltag in Kliniken deutlich erleichtern können. Doch das deutsche Gesundheitswesen tut sich schwer mit der voranschreitenden Digitalisierung.

„Nach vielversprechenden Anfängen fiel Deutschland seit der Jahrtausendwende immer weiter zurück und zählte laut internationaler Studien zuletzt eher zu den Schlusslichtern im europäischen Vergleich“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsfor­schung (ISI) in Karlsruhe. Zwar werden in Teilbereichen immer wieder größere Anstrengungen unternommen, dennoch sind weite Teile des Gesundheitswesens in Deutschland gelähmt. Analoge Bürokratie, hohe Sicherheitsbedenken in der Handhabe sensibler Daten und fehlendes Vertrauen in technische Lösungen nennt die Studie als Ursachen für die langsam voranschreitende Implementierung digitaler Werkzeuge in Kliniken und Arztpraxen.

Aus einer weiteren Studie von Deloitte 2020 geht hervor, das sowohl die organisatorischen Hürden als auch die Kosten für die Technologien trotz hervorstechender Vorteile noch immer nicht gewährleistet sind.

Studienergebnisse | Hürden beim Einsatz digitaler Technologien, Deloitte 2020

Frage: Was sind die drei größten Herausforderungen, vor denen Ihr Unternehmen derzeit bei der Implementierung digitaler Technologien steht?

Insbesondere organisatorische Hürden führen zu einem vergleichsweise geringen Einsatz digitaler Technologien in Deutschland

Doch wie gibt man der Digitalisierung den entscheidenden Anstoß? So ist etwa die intensive Zusammenarbeit von Anbietern digitaler Produkte mit den Berufsgruppen im Gesundheitswesen wichtig, um diese digitale Hilfen so zu entwickeln, dass sie langfristige und nachhaltige Verbesserungen erzielen können. Auch plan b, das Ausfallmanagement der Dienstplan-Software TIMEOFFICE, ist in solch einem Austauschprozess entstanden,. Hier geht es um die optimale Steuerung des vorhandenen Personals. Ein Problem, das viele Krankenhäuser haben und das wegen des Personalmangels auch in Zukunft ein großes Thema bleiben wird.

In gemeinsamen Workshops mit Kunden hat die Produktentwicklung genau analysiert, wie die Lösung aussehen soll, wo sie greift und welches Problem sie löst. Mehr Informationen zum Designprozess von plan b: hier.

Plan B ist in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern nach Standard WCAG 2.1 entstanden.

Doch nicht nur bei der kurzfristigen Personalplanung stehen gute Lösungen wie plan b parat, auch die alltägliche Dienst- und Personalplanung der Krankenhäuser denkt die vielen unterschiedlichen Anforderungen an die Verwaltung und Organisation einer Klinik mit. So ist TIMEOFFICE durch umfangreiche Basismodule ausgestattet – für strategische und operative Entscheidungen auf allen Ebenen und das vor allem digital. Mehr Informationen zum TIMEOFFICE Kosmos finden Sie hier.

Fazit: In Sachen Digitalisierung im Gesundheitswesen muss noch viel passieren. Gerade bürokratische Hürden sollten in Zukunft einfacher zu bewältigen sein. Bereits heute gibt es jedoch  fortschrittliche Lösungen für drängende Probleme. Und wir können auf viele zusätzliche Innovationen gespannt sein, die das Gesundheitswesen weiter transformieren werden.

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