12. Dezember 2019

Warum UX Design Stress reduziert

Bei Pradtke gibt es den sogenannten PUX: den Pradtke UX-Prozess.
Schritt für Schritt wird hier die User Experience eines Softwareprodukts gestaltet.

User Experience? Was ist das eigentlich?

User Experience kann man als Nutzungserlebnis übersetzen. Darunter versteht man die erlebte und gefühlte Qualität der Interaktion eines Nutzers etwa mit einer Software.

Und wer macht das bei Pradtke?

Die User Experience eines Pradtke-Produkts gestaltet UX-Designer Felix Steinbrink im engen Austausch mit dem Product Owner der jeweiligen Sofwarelösung. Sein Credo: Ein UX-Design ist dann gelungen, wenn das Produkt den Nutzer begeistert, die Software intuitiv zu bedienen ist und das Design beim User Stress reduziert.

Stressreduktion mittels Software?

Klingt komisch, ist aber so. „Wenn ich eine Software bediene, möchte ich das passende Funktionsset zum richtigen Zeitpunkt, haptisch ansprechende Interaktion, organische Animation und verständliche, passgenaue Informationsdarstellung. Wenn alles passt, bin ich schlicht entspannt bei der Nutzung“, erklärt Felix. Eigentlich logisch: Wenn ich als User möglichst intuitiv weiß, wo ich welche Aktionen auslöse oder welche Informationen erhalte, fühlt sich Software einfach gut und werthaltig an. Deshalb gibt es bei Pradtke den PUX.

Und wie sieht der PUX aus?

 

  1. Am Anfang steht eine Idee – für ein neues Feature oder Produkt.
  2. Dann klären wir im Gespräch mit ausgewählten Test-Kunden, ob diese Idee ein wichtiges und/oder dringendes Problem bei ihnen löst.
  3. In Schritt drei bestimmen wir den Wert der Idee anhand der Kundenrückmeldungen. Sind diese positiv, geht es mit Schritt vier weiter…
  4. … der Prozessanalyse beim Kunden: Wo genau schmerzt das Problem und wie können wir konkret mit Software unterstützen? Daraus entwickeln wir eine erste Umsetzungsidee.
  5. Mit dieser gehen wir dann erneut zu den Test- und zu weiteren Kunden und holen uns Rückmeldung auf breiter Basis. Auf dieser Grundlage treffen wir die Entscheidung, ob das neue Produkt oder das zusätzliche Feature tatsächlich realisiert wird.

Entscheiden wir uns dafür, beginnt der klassische Scrum-Prozess der Produktentwicklung. Das Entwicklerteam steigt ein. Gemeinsam feilen wir an den Qualitäten des Produkts. Vor allem aber sprechen wir immer wieder mit den Kunden und gleichen ab, ob wir auf dem richtigen Weg sind.

„Mich als UX Designer interessiert  dabei  der Abgleich von Funktionalität, Interaktion und Darstellung mit den zukünftigen Nutzern. Gemeinsam betrachten wir konkrete Anwendungsfälle und spezifische Nutzungssituationen“, erklärt Felix. Auf dieser Basis erarbeiten wir einen Prototypen. Dieser Prozess läuft kontinuierlich weiter auch nach Erstauslieferung des Produkts.

Warum ist das wichtig?

Der PUX macht eines deutlich: Ohne Kundenfeedback geht es nicht. „Der Austausch mit den Kunden ist für uns essentiell“, sagt Felix. „Wir arbeiten nicht im stillen Kämmerlein an einer Lösung, von der wir denken, dass der Markt sie braucht. Wir gehen in den Dialog, fragen, hören zu und lassen unsere Ideen kritisch beurteilen. Denn wir sind uns sicher, nur so können wir unseren Kunden Software bieten, die ihnen tatsächlich dabei hilft, ihren alltäglichen Herausforderungen besser zu begegnen.“ Für mehr Wirksamkeit und Arbeitsfreude.

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