22. November 2021 Insights

Mit kurzen Zyklen langfristig erfolgreich

Dimitrios Siossios
OKR Master

Objectives and Key Results (OKR) nennt sich die Management Methode, nach der wir bei Pradtke seit Ende 2020 arbeiten. In diesem Beitrag stellen wir Euch den typischen OKR-Zyklus vor, der auch bei uns drei Monate dauert.

Der OKR-Zyklus

Ein OKR-Zyklus besteht aus vier Phasen:

  • dem Planning,
  • den Weeklies
  • dem Review
  • der Retrospektive

Der große Vorteil der Methode: Wir können den OKR-Prozess inhaltlich so anpassen, dass er sich an unserer Unternehmensstrategie ausrichtet und damit direkt auf diese einzahlt. Deshalb stehen über dem OKR-Framework die Unternehmensvision, an der wir uns orientieren, und der Unternehmenszweck, der sich in der Mission widerspiegelt. Dadurch verbinden die OKRs Vision und Mission unmittelbar mit der kurzfristigen operativen Planung. Jede Initiative, jedes Key Result bringt uns der Erreichung unserer Unternehmensziele dadurch unmittelbar näher.

Die vier Phasen im OKR-Prozess

In der ersten Phase, dem Planning, definieren und verhandeln wir gemeinsam über die zu erreichende Zielzustände. Das sind unsere Objectives, die allen im Unternehmen zeigen, welche Realität wir in den nächsten drei Monaten erreichen wollen. Gleichzeitig legen wir hier die Erfolgstreiber (Key Results) fest. Das sind messbare Ergebnisse, die sichtbar machen, ob wir auf diesem Weg den Zielzustand tatsächlich erreichen können und wie wir vorankommen.

Danach starten wir die OKR-Iteration, während der wir in ergebnisorientierten Teamzusammensetzungen – gemeinsam oder individuell – konzentriert an den Key Results arbeiten. Für jedes OKR-Set gibt es verantwortliche Personen. Diese treffen sich jede Woche im sogenannten Weekly, um die Fortschritte zu besprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wenn auf dem Weg der Zielerreichung Hindernisse auftauchen.

Im Review kurz vor Iterationsende trifft sich das gesamte Unternehmen, um gemeinsam auf die vergangenen drei Monate zurückzublicken. Dabei reflektieren wir, ob der zurückliegende Sprint erfolgreich war, feiern unsere Erfolge und schauen auf Verbesserungspotenziale, die wir in der nächsten Iteration miteinfließen lassen.

Abschließend folgt die Retrospektive, in der wir den OKR-Prozess und uns selbst reflektieren. Das ist Teil unserer Feedbackkultur. Hier geht es darum, unsere Prozesse und die Teamarbeit zu betrachten, Verbesserungsvorschläge einzubringen und aufs Gleis zu bringen. So können wir interne Abläufe und unsere Leistungsfähigkeit verbessern.

Danach startet die neue Iteration wieder mit dem Planning unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen.

OKRs sind unmittelbar wirksam

Die Methode mit ihren kurzen Zyklen hat unser Arbeiten nach nur einem Jahr grundlegend verändert. Statt über einen längeren Zeitraum an Produkten und Dienstleistungen zuarbeiten, betrachten wir nun, was wir in Zeiträumen von drei Monaten erreichen können. So sind wir bereit, um schnell auf sich ändernde Anforderungen von Markt und Kunden reagieren.

Hier erfahren Sie mehr über die OKR-Methode im allgemeinen.

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